2007
Service für Journalistinnen und Journalisten
Leider wird wohl auch dieses Silvester nicht jeder Feuerwerkskörper tun, was er soll. Das mag an falscher Handhabung liegen oder daran, dass der Besitzer nicht auf das „BAM“-Prüfzeichen geachtet und ein billiges, illegal eingeführtes Produkt gekauft hat. Feuerwerkskörper unterliegen einer Zulassungspflicht und dürfen nur mit einem "BAM"-Siegel in den Handel gelangen. Die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung gekennzeichneten Böller sind in Feuerklassen eingeteilt: "BAM-PI" steht für die weniger gefährliche Feuerwerksklasse Eins, weiter geht es mit "BAM-PII", jeweils ergänzt durch eine Prüfnummer. „PII“-Knaller dürfen nur zu Silvester von Personen über 18 Jahren gezündet werden.
...oder die Waschmaschine kaputtgeht, die Heizung ausfällt, Rohre verstopft sind, man ohne Schlüssel vor der verschlossenen Haustür steht – dann gilt es, nicht kopflos den nächstbesten Reparaturnotdienst oder Schlüsseldienst zu beauftragen, sondern ein paar Hinweise zu beachten.
Die hygienische Beschaffenheit von verpacktem Räucherlachs und Graved Lachs lässt häufig zu wünschen übrig. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der VERBRAUCHERZENTRALEN.
Die Verbraucherzentrale Berlin erhält zunehmend Anfragen von Verbrauchern, die vermeiden wollen, dass unseriöse Organisationen von ihren Spenden profitieren.
Nachdem Frau Dr. Thea Brünner sich entschlossen hatte, ihr Amt als Vorsitzende aus Altersgründen aufzugeben, wählte die Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2007 Herrn Professor Dr. Jürgen Keßler zum neuen Vorsitzenden der Verbraucherzentrale Berlin.
Reklamationen in Verbindung mit Telekommunikationsverträgen führen die „Top ten“ der Rechtsberatungsfälle der Verbraucherzentrale an. Der Kundendienst der Telekommunikationsanbieter ist großenteils katastrophal. Gerade sie sind paradoxerweise häufig auch nicht in der Lage, Kundenreklamationen telefonisch, oder auch per E-Mail, zu klären. Kunden beschweren sich immer wieder über Kosten, Zeitaufwand und ausbleibende Ergebnisse nach Inanspruchnahme der Kundendienst-Hotlines.
Ein Angebot der Verbraucherzentrale Berlin an alle Bürger, die Probleme mit der Bedienung ihres Handys haben.
Die Nutzung vermeintlicher Gratisangebote im Internet endet immer häufiger mit einer bösen Überraschung: Eine aktuelle Umfrage der Verbraucherzentralen unter Betroffenen hat ergeben, dass ahnungslose Surfer mit Forderungen von durchschnittlich 120,- € konfrontiert werden. In jedem vierten Fall hat es Jugendliche unter 18 Jahren erwischt.
Die Verbraucherzentrale Berlin wird gegen die Funsurf24 GmbH Klage erheben und bittet betroffene Verbraucher um Unterstützung.
Verbraucher erhalten zunehmend Anrufe von Unternehmen, die Ihnen einen kostenpflichtigen Schutz vor unerwünschten Werbeanrufen anbieten.
Verbraucherzentrale erwirkt Unterlassungserklärung von Campina wegen irreführender Werbung mit der Marke „Mark Brandenburg“.
Mit immer neuen, raffinierteren Methoden sollen Verbraucher zu Werbeveranstaltungen gelockt werden. Neuerdings erhalten Berliner eine Mitteilung von „Dr. Brinkmann & Partner - Finanzdienstleistungen“ mit der Aufforderung, eine nicht ausgezahlte Gewinnsumme zu einem bestimmten Termin in einem Hotel abzuholen.
Wer zum 1.1.2008 in eine preiswertere Autoversicherung wechseln will, muss seinen bisherigen Vertrag bis zum 30.11.2007 kündigen – aus Beweisgründen per Einschreiben/Rückschein. Der Altvertrag sollte erst gekündigt werden, wenn die neue Versicherungspolice vorliegt. Wer die Frist verpasst, kann im Falle einer Beitragserhöhung sein außerordentliches Kündigungsrecht mit einer Monatsfrist nutzen.
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und Ankündigungen weiterer Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel wird das Heizen mit Strom zur Kostenfalle. Über 5 Millionen Elektronachtspeicheröfen und andere Formen fest installierter Widerstandsheizungen machen die Wohnungsheizung mit der „Edelenergie“ Strom – und auch die elektrische Trinkwassererwärmung – künftig zum finanziellen Abenteuer, insbesondere für Mieter von Altbauwohnungen.
Kreditvermittler und Banken werben mit großzügiger Vergabe von Hypothekendarlehen für den Bau oder Kauf einer selbstgenutzten Immobilie. Wohin das führen kann, hat die Krise am US-Immobilienmarkt gezeigt.
Bei den Abmahnungen durch die Verbraucherzentrale Berlin wegen unzulässiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen bilden mittlerweile – ebenso wie bei Verstößen gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) – die Betreiber von Internet-Shops den Schwerpunkt. Die Verbraucherzentrale nimmt seit einigen Jahren ihre Befugnisse nach dem Unterlassungsklagengesetz (UKlaG) aktiv wahr.
„Die Kriminalpolizei warnt! Schützen Sie Ihr Hab und Gut vor Einbrüchen!“ – so steht es, verbunden mit dem Logo „Aktion Sicheres Zuhause“, auf einer persönlich adressierten Sendung aus Cottbus.
Kaum ein Unternehmen setzt sich so hartnäckig über das Verbot der Telefonwerbung hinweg wie die Deutsche Telekom. Jede Woche beschweren sich dutzende Kunden bei der Verbraucherzentrale Berlin über die belästigenden Werbeanrufe. Und als wäre dies nicht schlimm genug, folgen diesen Anrufen häufig die Bestätigungen für einen Tarifwechsel, obwohl dieser nicht gewollt war.
Die Nutzung vermeintlicher Gratisangebote im Internet endet häufig mit einer bösen Überraschung: Surfer erhalten Rechungen, in denen behauptet wird, ein Vertrag sei abgeschlossen worden. In den letzten 12 Monaten haben sich bereits tausende Betroffene hilfesuchend an die Verbraucherzentrale gewandt. Mit der gemeinsamen Umfrage „Abzocke im Internet“ erheben die Verbraucherzentralen bis zum 26. Oktober, welche Erfahrungen Betroffene gemacht haben. Berliner finden den Link zur anonymen Umfrage, die am 14. September startet, auf der Homepage der Verbraucherzentrale Berlin unter
http://www.umfrage.vz-bln.de/
Auf der Homepage der Verbraucherzentrale Berlin gibt es außerdem rechtliche Hinweise und einen Musterbrief.
Reklamationen und Rechtsfragen im Zusammenhang mit Möbelkäufen spielen in der Beratungspraxis immer wieder eine Rolle. Daher hier einige wichtige Hinweise:
Die Verbraucherzentrale Berlin bietet einen interessanten Vormittag,an dem sich alles um das Thema
„Gesund essen – besser leben“ - für Menschen ab 60
dreht. Es gibt noch freie Plätze. Die Veranstaltung ist kostenlos!
Bei der Patienten-/Pflegeberatung der Verbraucherzentrale Berlin suchte vor einer Woche eine Patientin Rat, die vom Sankt-Hedwig-Krankenhaus die Mitteilung erhalten hatte, dass ihr ein falsches Kniegelenk eingesetzt worden war. In der Woche zuvor hatte sich bereits eine Betroffene an die Patientenberatung gewandt, die von diesem Krankenhaus angeschrieben worden war, dass sie ein fehlerhaftes Hüftgelenk erhalten hatte. Zu diesem Zeitpunkt war nicht bekannt, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelte. Erst als am Montag dieser Woche der nächste Patient mit einem falschen Kniegelenk aus dem Sankt-Hedwig-Krankenhaus sich meldete, war nach den Berichterstattungen in den Medien das Ausmaß zu erkennen.
Kosten für Bankdienstleistungen, deren Berechtigung und ihre Höhe sind eine endlose Geschichte. Immer wieder, so Dr. Peter Lischke, Referent für Finanzdienstleistungen in der Verbraucherzentrale, werden wir mit entsprechenden Fragen und auch mit so manch erstaunlicher Kostenrechnung konfrontiert.
Die Herkunft von Lebensmitteln muss besser gekennzeichnet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Verbraucherzentralen. 95 Prozent der Befragten sind mit den derzeitigen Herkunftsangaben nicht einverstanden. Die Umfrage unterstreicht, dass die Hersteller zu klaren Herkunftsangaben verpflichtet werden müssen.
Unabhängig von der Aufklärungskampagne, mit der Vattenfall jetzt die Kunden über alle Tarife des neuen Tarifsystems informiert, bietet die Verbraucherzentrale weiterhin Beratungen zu den neuen Tarifen und zum Stromanbieterwechsel an.
Über das Vermögen der Securenta AG wurde am 7.6.2006 das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit ist eingetreten, was seit langem zu erwarten war. Einer der größten Anbieter von Beteiligungssparplänen mit ca. 100.000 Betroffenen ist damit Pleite gegangen und hat wiederum gezeigt, dass es dringend einer gesetzlichen Regelung zur Verhinderung der Vermögensvernichtung auf dem sog. grauen Kapitalmarktes bedarf.
Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Verbraucherzentrale Berlin an der Langen Nacht der Schuldnerberatung, die am 14. Juni 2007 bundesweit von den gemeinnützigen Schuldnerberatungsstellen veranstaltet wird.
Bis 23.00 Uhr können sich Ratsuchende unangemeldet in der Verbraucherzentrale beraten lassen. Außerdem wird um 18.00 Uhr ein Vortrag angeboten.
Der Ansturm auf das heute gestartete Beratungsangebot zum neuen Tarifsystem von Vattenfall und zum Stromanbieterwechsel hat das Ausmaß der Verunsicherung und des Ärgers der Vattenfall-Kunden deutlich gemacht. Die Beratung wird in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung (GRE) angeboten.