Im April gingen bei der Verbraucherzentrale Berlin zahlreiche Beschwerden über dubiose Anrufe ein, bei denen eine Stimme vom Tonband erklärt, ein Nachbar habe eine Nachricht hinterlassen. Um diese abzurufen, solle man auf die Seite
www.nachbarschaftspost.com gehen und einen bestimmten „Code“ eingeben. Viele Verbraucher sind auf diesen Anruf offenbar hereingefallen und erhalten nun eine Rechnung von einer „Connection Enterprises Ltd.“ mit Sitz auf den British Virgin Islands. Sie sollen für die Anmeldung auf der Seite
www.nachbarschaftspost.com einen Betrag von 59 € zahlen. „Nicht zahlen und sich weder von irgendwelchen Forderungsschreiben noch von Drohungen verunsichern lassen“, rät Ronny Jahn von der Verbraucherzentrale Berlin. „Das ganze Unternehmen ist höchst unseriös und die Betreiber von Nachbarschaftspost werden den Gang zum Gericht nicht wagen. Dort würden sie auf die Nase fallen.“
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