Direkt zum Inhalt
  • Seite drucken
  • Seite empfehlen
  • Warenkorb
  • Fragen zum Auftritt?
  • Tipps zur Schriftgrößenänderung

Aktueller Ratgeber

Titelbild des Ratgebers Kostenfallen beim Immobilienkauf

Kostenfallen beim Immobilienkauf


12,90 EURO
240 Seiten

Zum Ratgeber-Shop

Aktuelle Ergebnisse der

Stiftung Warentest

Produktfinder Staubsauger

Die besten Staub­sauger für Sie

Fernseher

15 aktuelle Fernseher im Test

Drucker-Scanner-Kombis

Überraschung im Detail

Service für Journalistinnen und Journalisten

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

05.05.2008
Verbotene Telefonwerbung für dubioses Steuersparmodell

Belästigende Werbeanrufe in den Abendstunden werden oft mit der Frage eingeleitet: „Wollen Sie Steuern sparen?“. Bejaht man diese Frage und lässt sich auf das weitere Gespräch ein, wird häufig ein Termin für ein persönliches „Beratungsgespräch“ vereinbart. Hier offenbart sich dann, was sich wirklich hinter dem Steuersparmodell verbirgt: der Kauf einer bereits vermieteten Wohnung, der mittels eines Kredites finanziert werden soll.

Auf diese Weise versuchte auch die Effiziente GmbH aus Berlin an „Kunden“ zu gelangen. Sie ließ Verbraucher ohne deren Einverständnis anrufen. Ihnen wurde vollmundig versprochen, durch den Erwerb einer vermieteten Immobilie könnten in erheblichem Umfang Steuern gespart werden.

Solche Werbeanrufe sind jedoch wettbewerbswidrig. Aus diesem Grunde hat die Verbraucherzentrale Berlin gegen die Effiziente GmbH am 22.04.2008 vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Darin wird dem Unternehmen untersagt, „Verbraucher ohne deren Einwilligung zum Zweck der Bewerbung eines Erwerbs einer vermieteten Immobilie anzurufen oder anrufen zu lassen“. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung kann ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 € oder gar Ordnungshaft verhängt werden. Gegen die Entscheidung können noch Rechtsmittel eingelegt werden.

Generell sollte man von solchen „Steuersparmodellen“ die Finger lassen. „Häufig sind sich die Interessenten über die mit dem Kauf verbundenen Risiken nicht im Klaren und lassen sich zu einem übereilten Vertragsschluss überreden. Das böse Erwachen kommt, wenn die Steuerersparnisse und die Mieteinnahmen nicht wie versprochen für die Tilgung der Kredite genügen“, warnt Dr. Peter Lischke, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Berlin.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Berlin e.V., Hardenbergplatz 2 , 10623 Berlin
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-berlin.de/link486941A.html