Zwischen 0 Euro und 350,83 Euro kostet derzeit ein Girokonto im Jahr – so das Ergebnis des 22. Preisvergleichs der Verbraucherzentrale Berlin e.V. für private Konten am Bankplatz Berlin. Zurzeit bieten 26 Kreditinstitute kostenlose Girokonten an, die allerdings in den meisten Fällen an Bedingungen geknüpft sind. „Wer mehr als 50 Euro pro Jahr für sein Girokonto zahlt, der sollte über einen Wechsel nachdenken“, empfiehlt Frank Weide, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Berlin.
Bei der Untersuchung – Stand 1. Juni 2008 – wurden die Daten von 34 Instituten
(23 Filialbanken, 11 Direktbanken) ausgewertet. Das Informationsblatt ist zum Preis von 2,50 Euro in der Verbraucherzentrale erhältlich oder kann gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN-A-5-Umschlags zugeschickt werden.
Der Preis der Kontoführung setzt sich aus einer ganzen Palette von Einzelposten zusammen. Diese unterschiedliche und unübersichtliche Preisgestaltung macht einen direkten Preisvergleich nahezu unmöglich. Die Verbraucherzentrale hat zwei Modellkonten zugrunde gelegt, um den jeweiligen Jahrespreis der Kontonutzung zu ermitteln.
Neben einer Preisvergleichsübersicht enthält das Informationsblatt Erläuterungen zu den Tabellen und Antworten beispielsweise auf die Fragen, was ‚kostenlos’ bedeutet oder was bei den verschiedenen Angeboten und Zusatzleistungen zu beachten ist, aber auch Informationen über die verschiedenen Sicherungssysteme beim Onlinebanking.
Als neue Information ist die Übersicht „Kostenlos an Geldautomaten abheben“ hinzu gekommen. Der Bankkunde kann der Liste entnehmen, an wie vielen Geldautomaten bei welchen Kreditinstituten seine Bank kostenlose Abhebungen anbietet.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

