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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

28.10.2008
Vorsicht vor vermeintlichen Stayfriends-Rechnungen

Derzeit werden massenhaft E-Mails mit Rechnungen verschickt, die angeblich von der StayFriends GmbH stammen und in denen die Empfänger aufgefordert werden, mehrere hundert Euro zu zahlen. In der Betreffzeile der E-Mails heißt es mal "Vattenfall Lastschrift", "Kostenvoranschlag" oder "Amtsgericht Koeln 888311". Diesen E-Mails ist eine Datei namens "Rechnung.zip" angehängt.

Hierbei handelt es nicht um Rechnungen, sie stammen auch nicht von der Stayfriends GmbH. Das mit diesen E-Mails verfolgte Ziel ist sehr viel perfider. Die unbekannten Versender wollen erreichen, dass die Empfänger – verunsichert durch die angebliche Rechnung – die angefügte Datei öffnen. Diese enthält ein sogenanntes Schadprogramm.

Die genaue Funktionsweise der in diesen Fällen verschickten "Trojaner" ist der Verbraucherzentrale zwar nicht bekannt. Aber solche Programme dienen häufig dazu, Passwörter und sonstige Zugangsdaten der Nutzer auszuspionieren.

Empfänger solcher E-Mails sollten diese daher umgehend löschen. Wer den Anhang bereits geöffnet und dadurch das Schadprogramm aktiviert hat, sollte vorerst unbedingt auf Online-Banking und auch die sonstige Eingabe persönlicher Daten im Internet verzichten. Anschließend sollte dringend entsprechende Schutzsoftware installiert werden.

In der Computerberatung der Verbraucherzentrale Berlin kann man sich über Schutzmaßnahmen gegen Viren und Trojaner beraten lassen und auch Hinweise bekommen, wie man solche Schädlinge beseitigt. Eine Anmeldung unter 21485-260 ist erforderlich.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Berlin e.V., Hardenbergplatz 2 , 10623 Berlin
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-berlin.de/link510631A.html