Wie eine Studie des Institutes für angewandte Verbraucherforschung e.V. IFAV feststellt, ist das Thema ‚Energieverbrauch’ von Haushaltsgeräten immer noch nicht ausreichend bei der Produktberatung im Einzelhandel vertreten. Verkauft wird in erster Linie über den Preis. Die Rechnung für einen zu hohen Energieverbrauch des Kühlschrankes oder eines DVD-Recorders wird dem Kunden dann in den nächsten Jahren während des Gebrauchs nachgereicht. Dieses kann zum Beispiel bei kleineren Geräten der Unterhaltungselektronik Stromkosten in den kommenden 5 Jahren von 27 oder 87 Euro verursachen. Bei größeren Haushaltsgeräten wie Kühl-/Gefrierkombinationen kann die Stromkostendifferenz noch wesentlich höher ausfallen. Wie die Stiftung Warentest in ihren Untersuchungen und Publikationen beweist. Ein Kühlschrank der A-Klasse ist danach nur noch drittklassig. In der besten Klasse A++ verbraucht dieser Kühlschrank dann nur noch knapp die Hälfte an Energie.
Die Energieberatung der Berliner Verbraucherzentrale ist jetzt im Rahmen der bundesweiten Klimaschutzkampagnen den Stromfressern mit zusätzlichen Beratungsangeboten auf der Spur.
Persönliche Beratungen nur nach Anmeldung unter 214 85 260. Schriftliche Materialien zum Stromsparen im privaten Haushalt sind in der Verbraucherzentrale am Hardenbergplatz erhältlich.
Zusätzlich informiert die Verbraucherzentrale über das Berliner Energietelefon
301 60 90 zu Fragen zum Energiesparen am Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 11 – 14 Uhr mit einem Fachberater.
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