Viele haben sich schon darauf gefreut: Die Grüne Woche hat ihre Tore geöffnet. Schauen, Spezialitäten kosten und genießen und - wenn möglich - Schnäppchen ergattern, lässt Unzählige in die Hallen strömen. Aber:
Für den Endverbraucher besteht auf Messen
nur selten die Chance, günstig einzukaufen.
In erster Linie sind Messen dazu da, einem Fachpublikum und Verbrauchern Neuheiten, Verfahren, bereits etablierte Produkte u.ä. vorzustellen und Kontakte zwischen Geschäftspartnern herzustellen und zu pflegen.
Deshalb gilt wie immer:
• Bei größeren Anschaffungen bloß nicht vorschnell handeln! Wer auf Messen übereilt Verträge schließt, hat schlechte Karten: Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist nämlich die Grüne Woche keine Freizeitveranstaltung, sondern eine Verkaufsveranstaltung. Die Möglichkeit des kostenlosen Widerrufs gibt es hier nicht. Ein Vertragsrücktritt kostet Geld, oftmals mehr als 20 – 25% der Kaufsumme. Besser also, den Kauf zu "überschlafen".
• Viele Messe-Produkte sind im Handel ähnlich zu finden, meist aber preiswerter zu kaufen. Preisvergleiche lohnen immer!
• Nicht von nichtssagenden Werbeslogans wie z.B.
"Messeneuheit", "Messepreis" oder "einmaliges Angebot" einfangen lassen! Diese Slogans sagen nichts über das Produkt und die Angemessenheit des Preises, über Qualität und individuelle Handhabung aus.
Auch Waren, die auf einer Verkaufsmesse angeboten werden, müssen nach der Preisangabenverordnung mit Preisen versehen sein.
Die Verbraucherzentrale informiert in Halle 23 a, der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, rund um die Lebensmittel und zu Ernährungsfragen.
Verbraucherzentrale
auf der IGW in Halle 23 a
vom 16. – 25.Januar 09,
täglich von 10 – 19 Uhr,
(Freitag, 23.01. bis 21 Uhr).
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

