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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

30.03.2009
Rettet die Frischmilch
Verbraucherzentrale startet Kundenaktion

Immer mehr Verbraucher vermissen im Kühlregal die Frischmilch. Sie wurde vor allem von Discountern klammheimlich aus dem Angebot genommen. Die Verbraucherzentrale startet jetzt die Kundenaktion "Rettet die Frischmilch".

Frischmilchliebende Konsumenten können am Kühlregal oder an der Pinnwand ihres Supermarktes durch einen gelben Klebezettel mit der Aufschrift "Wo ist die Frischmilch?" deutlich machen, dass ihnen dieses Lebensmittel fehlt. Damit können sich die Kunden gegen die Angebotspolitik des Handels wehren.

Zwar gibt es eine neue Selbstverpflichtung der Anbieter, die zum Inhalt hat, dass Frischmilch zukünftig mit dem Hinweis "traditionell hergestellt" und ESL (Extended Shelf Life) -Milch mit dem Hinweis "länger haltbar" verkauft werden soll. Doch bis zu 24 Tage haltbare Milch darf danach weiter "Frischmilch" heißen. Gegen diese Sprachakrobatik wollen und sollen sich Verbraucher wehren, so die Verbraucherzentrale Berlin.

Die Verbraucherzentrale stellte erneut fest, dass es immer weniger Frischmilch in den Kühlregalen gibt und fordert den Handel auf, diese weiter anzubieten. Es könne nicht sein, dass den Verbrauchern Frischmilch vorenthalten werde, nur weil der Handel aus Eigeninteresse die Milchtüten länger im Regal stehen lassen wolle.

Die gelben Klebezettel "Wo ist die Frischmilch?" sind in der Verbraucherzentrale kostenlos erhältlich. Zu bestellen nur mit frankiertem Rückumschlag (Standardgröße, Porto 55 Cent) bei der Verbraucherzentrale Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin.



Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Berlin e.V., Hardenbergplatz 2 , 10623 Berlin
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-berlin.de/link552151A.html