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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

08.04.2009
Verbraucherzentrale Berlin schlägt Bildung einer Klimaallianz für Berlin vor

Am 6. April 2009 kamen in der Verbraucherzentrale Berlin rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus verbraucherorientierten Verbänden, der Senatsverwaltung und der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu einem klimafreundlichen Frühstück zusammen. Hintergrund war die Vorstellung des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanzierten bundesweiten Projektes "Starke Verbraucher für ein gutes Klima".

Unter dem Motto "für mich. für dich. fürs klima." wird in den kommenden Monaten ein Netzwerk aus Verbraucherorganisationen intensiv über Möglichkeiten und Chancen der Konsumenten beim Klimaschutz aufklären.
"Der Klimaschutz soll in das tägliche Leben transportiert werden", so Geschäftsführerin Gabriele Francke, "und mehr sein als ein Aufschrei, wenn die Preise steigen."

Ziel des Frühstücks war es, die Umsetzung des Projektes in Berlin vorzustellen. Und gemeinsam mit den Teilnehmern aus Politik und gesellschaftlichen Organisationen zu überlegen, wie man die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Klimaschutz erreicht. Schwerpunkt sind die Bereiche Mobilität und Konsum.
Direkte Verbraucheransprache ist die Kernidee des vorerst bis Ende 2010 befristeten Projekts in Berlin. Vorträge, Beratungsgespräche, Aktionen und Ausstellungen vor Ort sollen den Berlinerinnen und Berlinern zeigen: Klimaschutz und Konsum schließen sich nicht aus. Sie können miteinander in Einklang gebracht werden – ohne sich einzuschränken oder auf Lebensqualität verzichten zu müssen.
Diese Aufgabe sollen sogenannte Klimalotsen übernehmen. Das sind speziell ausgebildete Berater, die beispielsweise zum Thema klimafreundlicher Einkauf beraten.
"Wir müssen den Verbraucherinnen und Verbrauchern Alternativen bieten", so Thomas Reidel, Projektleiter in der Verbraucherzentrale, "und ihnen zeigen: Klimafreundliches Handeln kann gesünder, abwechslungsreicher und oft auch billiger sein."

Im Anschluss waren die Anwesenden aufgerufen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und über eine Klimaallianz der Verbraucherorganisationen in Berlin nachzudenken. Davor gilt es herauszufinden, welche Angebote und Klimaprojekte es bereits gibt und wo der Bedarf der Verbraucherinnen und Verbraucher liegt. Daraus lassen sich Kooperationen und Synergien ableiten, um eine erfolgreiche Klimaallianz für Berlin zu realisieren.
Auf Bundesebene besteht die Klimaallianz aus dem Verbraucherzentrale Bundesverband, den 16 Verbraucherzentralen und 5 weiteren Mitgliedsorganisationen.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Berlin e.V., Hardenbergplatz 2 , 10623 Berlin
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-berlin.de/link553831A.html