Das Projekt wendet sich vorrangig an Berlinerinnen und Berliner türkischer Herkunft sowie an Spätaussiedler aus den ehemaligen GUS-Staaten, die aufgrund sprach- und kulturbedingter Barrieren bisher die Angebote der Verbraucherzentrale kaum nutzen – aber auch an einkommensschwache Haushalte.
In enger Vernetzung mit schon bestehenden Kiezzentren in Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf und Neukölln richtet die Verbraucherzentrale Berlin ein Beratungs- und Informationsangebot speziell für diese Zielgruppen ein.
Wichtige Bestandteile sind vor allem
- die gezielte Beratung vor Ort zu Themen der allgemeinen Verbraucherrechtsberatung, bei Bedarf mit Dolmetscher
- die Ausbildung von Multiplikatoren (Stadtteilmütter und Kiezlotsen) zu Fragen des Verbraucherschutzes und
- die Erarbeitung von Informationsmaterialien zu gezielten nachfrageorientierten Themen.
"Durch dieses Projekt sollen Zielgruppen angesprochen werden, die genau dieselben verbraucherrechtlichen Fragen haben wie andere, sich bisher aber noch nicht entsprechend artikulieren können. Nun wird ihnen ein direkter und völlig unbürokratischer Zugang zur Lösung ihrer Probleme ermöglicht", erläuterte Geschäftsführerin Gabriele Francke.
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