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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

29.04.2010
Aktion lesbare Etiketten: Kleingedrucktes teilweise kaum zu entziffern

Verbraucherzentralen und Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) starten Kundenaktion

Wer sich gesund oder kalorienarm ernähren möchte, muss wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch insbesondere Senioren beschweren sich immer häufiger über das Kleingedruckte auf der Verpackung: Sie können es nicht lesen.

Zutatenlisten oder Mindesthaltbarkeitsdaten werden zu klein gedruckt, manchmal hilft nur eine Lupe, um sie zu entziffern. Außerdem fehlt häufig der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund, Aufschriften sind verschwommen oder die Abstände zwischen den Buchstaben sind zu eng. Ein Wirrwarr von Zutatenlisten in zehn oder mehr Sprachen macht das Lesen noch mühsamer.

Daher starten die Verbraucherzentralen und die BAGSO die Aktion "Lesbare Etiketten". Auf der Homepage Link öffnet in neuem Fensterwww.fitimalter.de/de können sich Konsumenten über Produkte beschweren, deren Inhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen. Entsprechende Produktbeispiele werden veröffentlicht.

"Die Lösung für das Etikettenproblem ist keinesfalls, nur noch mit der Lupe einkaufen zu gehen!", sagt Silvia Bilan von der Verbraucherzentrale Berlin. "Wir fordern eine Mindestschriftgröße, die wichtigen Informationen müssen kundenfreundlicher aufgelistet werden."

Dass es auch geht, zeigen Positivbeispiele, die im Rahmen der Aktion ebenfalls im Internet aufgelistet werden. Die Mitmachaktion endet am 30. September 2010.

Die kostenlosen Kurse "Fit im Alter", die bundesweit angeboten werden, motivieren die Seniorinnen und Senioren, sich ihren Alltag gesundheitsbewusst, aktiv und schmackhaft zu gestalten. Voraussetzung dafür ist, dass sie wissen, was sie kaufen, und ihnen keine versteckten Dickmacher untergeschoben werden, weil sie den Zucker- oder Fettgehalt nicht erkennen können.

Gelegenheit zur Anmeldung zu der circa dreistündigen Veranstaltung "Fit im Alter" und Beratung rund um Lebensmittel bietet die Verbraucherzentrale Berlin unter Telefon 030/214 85-140 oder persönlich am Hardenbergplatz 2, direkt gegenüber vom Bahnhof Zoo.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Berlin e.V., Hardenbergplatz 2 , 10623 Berlin
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-berlin.de/link734751A.html